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Zuallererst einmal: Mein Name ist Mike, und seit September 2001 bin ich im Besitz einer gelb-schwarzen
Charleston-Ente. Ich begrüße alle Gleichgesinnten und diejenigen, die etwas mehr über
diese mit zu den seltensten Varianten gehörende erfahren möchten. Ich hoffe, ich kann ein
wenig helfen.
Diese Seiten behandeln somit hauptsächlich die gelb-schwarzen Charleston-Enten, da über sie
bislang so gut wie nichts im Internet zu finden war. Hier wird auch ein wenig versucht, die genauen
Produktionszahlen und -zeiträme zu recherchieren, sowie nach und nach - wenn möglich - ein
Register aller noch existierenden gelb-schwarzen Charlestons zu erstellen.
Diese Seite ist kein Anlaufpunkt für technische Fragen, ganz einfach aus dem Grunde, da ich selbst
so gut wie keine Ahnung habe. Auch Fragen, wo man am besten Enten oder Ersatzteile herbekommt kann
das Internet mit Sicherheit genauer und umfassender beantworten, als ich. Ich bitte dafür um
Verständnis.
Alle Inhalte dieser Internetseite sind Urheberrechtlich geschützt und nur für den
privaten Gebrauch freigegeben. Jegliche Weiterverbreitung bzw. Veröffentlichung nur mit
Genehmigung.
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Alles begann mit einer jungen Frau namens Kathrin. Als ich 1994 ihre gelb-schwarze Charleston sah, war
es um mich geschehen. Die Farbgebung dieses Autos, dessen Spezies ich vorher so gut wie überhaupt
nicht wahrgenommen hatte, zog mich in seinen Bann. Zudem haben Kathrin und ich viele einmalig
schöne Momente mit ihren Enten gemeinsam erlebt. So wurde ich also mit dem Enten-Virus infiziert.
Was aber alles irgendwie übertrifft, ist das Fahren einer Ente. Es ist... einfach etwas Besonderes
und Beeindruckendes - auf eine ungewöhnliche Art und Weise. Man kann es nicht richtig beschreiben,
man muß es erleben. Die Leute strahlen einen an und es öffnen sich Lücken im Verkehr,
die anderen Autos wohl immer verschlossen bleiben werden. Schon allein aus diesem Grund ist Ente Fahren
anders.
Daß tiefsitzende Bedürfnis, wieder Ente fahren zu müssen ist seit damals aber nicht nur
geblieben, sondern mit der Zeit immer stärker geworden. Also mußte eine Ente her, eine Charleston,
gelb-schwarz, denn ich war schon längere Zeit auf Entzug. Selbst hatte ich nie eine Ente
besessen und alle um mich herum stiegen nach und nach, mehr und mehr gezwungenermaßen auf andere
Autos um. Auch Kathrin.
Zuerst wollte ich die Restauration selbst vornehmen, aber nach einem Jahr der Suche quer durch
Deutschland habe ich mich dann doch dazu entschieden (angesichts der traurigen Wracks, die ich ansehen
mußte), aufgrund fehlender Zeit und noch viel mehr wegen mangelnder Erfahrung, einen Fachmann
damit zu beauftragen. Nun ja, somit wurde meine Ente also in Senden bei Münster zusammengebaut.
Viele haben mich daraufhin schief angeguckt und mich für ein wenig verrückt gehalten (und
damit ist nicht immer das 'nette' Verrückt gemeint). Aber diese Leute sind auch noch nie Ente
gefahren, und können es einfach nicht verstehen - wie denn auch? Doch wenn ich mit meinem Entchen
durch die Stadt fahre, spiegelt sich in den Schaufenstern eine glückliche und zufriedene Person.
Das kennen viele dieser 'anderen' Leute auch nicht...
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